Grundlagen

Bei klassischen Sportwetten wird dem Kunden eine feste Quote für jedes Ergebnis eines Sportereignisses angeboten, aus dieser lässt sich dann der mögliche Gewinnbetrag errechnen. Auf jeden der möglichen Ausgänge kann eine Wette platziert werden.
Beispiel

Ein typisches Wettereignis könnte auf dem Wettschein eines Buchmachers wie folgt aussehen:

FC Bayern München – Borussia Dortmund 1 1.50 0 3.50 2 2.50

Der Ausgang „1“ repräsentiert hier einen Sieg der Heimmannschaft (Bayern München).
Die „0“ (oft auch „X“) steht für ein Unentschieden.
Die „2“ steht für einen Sieg der Auswärtsmannschaft (Borussia Dortmund).

Bei Fußballwetten und vielen anderen Sportarten wird die Heimmannschaft standardmäßig an erster Stelle genannt. Im US-amerikanischen Raum ist die Reihenfolge umgekehrt, dort wird die Auswärtsmannschaft zuerst genannt. Bei Ereignissen, die keinen eindeutigen Heimteilnehmer haben, wie beispielsweise Tennisspielen, obliegt die Auflistungsreihenfolge dem Buchmacher.

Schließt der Kunde nun eine Wette auf einen Sieg von Bayern München zu einer Quote von 1.50 und mit einem Einsatz von 10 Euro ab, erhält er im Gewinnfall seinen Einsatz multipliziert mit der Gewinnquote zurück. In diesem Falle betrüge der Rückzahlungsbetrag 15 Euro (10 * 1,50). Aussagekräftiger ist es, den Reingewinn zu berechnen. Der Reingewinn errechnet sich wie folgt: (Einsatz * (Quote – 1)). In obigem Beispiel entspricht dies (10 * 0,5) = 5 Euro.

Bei einer Gewinnquote von 2.0 entspricht der mögliche Reingewinn genau dem getätigten Einsatz. Ein Kunde würde also im Gewinnfall seinen Einsatz verdoppeln.
Quelle: wikipedia.org